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softEnergy auf der HUSUM WindEnergy 2010 p Die softEnergy GmbH präsentiert vom 21. - 25. September 2010 auf der HUSUM WindEnergy 2010 die neuesten Software- und Kommunikationslösungen der Windenergiebranche. Zu finden sind wir in Halle 1 - 1E18.
 
 
 
Betriebsstörung - Ausnahme oder Regel?
erschienen am 01.08.2008
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Neues Softwaremodul ermöglicht eine von Windenergieanlagen-Herstellern unabhängige Fehleranalyse und Problemlösung in Störfällen über die bisherigen Grenzen hinaus.

Vom 9. bis 13. September präsentieren der Betriebsführer von über 450 Windenergieanlagen "Energiequelle GmbH" und das Softwarehaus "softEnergy GmbH" auf der Messe "Husum WindEnergy" ein gemeinsam entwickeltes Fehleranalyse-Modul für das Windenergie-Informations-System (WIS). Das weltweit einzigartige Softwaremodul "offene Fehleranalyse" ermöglicht es Betreibern und Betriebsführern von Windenergieanlagen in einer Datenbank danach zu recherchieren, ob es Häufungen bestimmter Fehlermeldungen bei identischen Anlagen anderer Betreiber gibt. Die Anwender des Softwaremoduls können unter Gleichgesinnten Werte vergleichen, Problemlösungen austauschen und so beispielsweise teure Fehlversuche bei der Störungsbehebung vermeiden.

Stephan Jacobsen ist Abteilungsleiter der technischen Betriebsführung der Energiequelle GmbH in Bremen und Initiator der Modulentwicklung. Aus langjähriger Erfahrung kennt er die Schwachstellen der Hersteller, die durch Eigeninitiativen der Betreiber kompensiert werden müssen. Er beschreibt das Dilemma folgendermaßen: "Als Betreiber gewinnt man mehr und mehr den Eindruck, dass viele Hersteller nicht besonders am Wartungsgeschäft interessiert sind. Oftmals mangelt es am nötigen Support und An- und Rückfragen werden nur zögerlich bis überhaupt nicht beantwortet. Hinzu kommt, dass Probleme an den eigenen Windenergieanlagen von Herstellern nicht selten als Einzelfälle deklariert werden, obwohl es eigentlich noch gleich- oder zumindest ähnlich gelagerte Fälle gibt. Aus diesem Grund sind die mit Erfahrung gespickten Betreiber und Betriebsführer quasi gezwungen, noch mehr als bisher an einem Strang zu ziehen, um ihre Windenergieanlagen möglichst optimal und effizient zu betreiben. Es lag deshalb nahe, eine Basis zu schaffen, die es ermöglicht Wissen zu teilen und Werte zu vergleichen. Hier ist jetzt unser Ansatz zu sehen. Wir wollen den Austausch und mehr Zusammenarbeit im Tagesgeschäft fördern. Dabei soll das Softwaremodul für die Fehleranalyse helfen. SoftEnergy hat es nach unseren Ideen und Vorgaben technisch umgesetzt, weshalb wir auch die Lizenzrechte dafür haben." Wir gehen davon aus, das die bisherigen und künftigen WIS- Nutzer sich diesem Modul anschließen werden, da der Nutzen dieser Analyse mit jeder angeschlossenen Windenergieanlage wächst und so immer genauere Auswertungen gefahren und hilfreiche Informationen und Tipps untereinander ausgetauscht werden können. Die Energiequelle wird dieses neue Werkzeug für alle ihre betriebsgeführten Windenergieanlagen im Tagesgeschäft einsetzen, selbstverständlich ohne dass dem Betreiber hierdurch zusätzliche Kosten entstehen, so Herr Jacobsen abschließend.

Christian Schröder, Vertriebsleiter der softEnergy GmbH in Rostock, erläutert den technischen Hintergrund des Systems: "Das WIS-Modul "offene Fehleranalyse" analysiert schnell und übersichtlich die Häufigkeit der aufgetretenen Fehlercodes (Statuscodes) für einen definierten Zeitraum. So kann es auf Wunsch eine Top-10-Liste der aufgetretenen Fehler erstellen. Die notwendigen Daten für diese und auch andere Analysen werden dafür in Absprache mit den verschiedenen Betreibern in anonymisierter Form aus deren Systemen in eine zentrale Datenbank exportiert. Das Softwaremodul "offene Fehleranalyse" kann dann bei der Auswertung auf die zentrale Datenbank zugreifen und ermöglicht erstmals Analysen, Auswertungen und Vergleiche von noch nie da gewesener Aussagekraft. So lassen sich Trends oder Auffälligkeiten erkennen, die beispielsweise vom Anlagentyp oder von Umweltfaktoren abhängen."

Technische Voraussetzung für die Nutzung des Fehleranalyse-Moduls ist die Einrichtung des Windenergie-Informations-Systems (WIS) beim Betreiber. Das System wird von der Firma softEnergy in Rostock vertrieben. Ansprechpartner ist dort Christian Schröder (Tel. 0381-40 587 530, Email: schroeder@softenergy.de, www.softenergy.de).

Stephan Jacobsen ist der richtige Ansprechpartner, wenn es um das neue Softwaremodul "offene Fehleranalyse" geht. (Tel. 0421-62 67 69-60, Email: jacobsen@energiequelle.de, www.energiequelle.de). Beide Unternehmen werden die Gesamtlösung vom 9. bis 13. September auf der Messe "Husum WindEnergy" am Stand der Energiequelle GmbH (B 27) in Halle 4 präsentiert.